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  • Eva Maria

Die ultimativen reisegadgets für jede (kleine und große) reise

Aktualisiert: 1. Mai

Wer kennt es nicht, man verreist für 1-2 Wochen, packt seinen Koffer und bringt gefühlt sein halbes Leben darin unter. Jedes einzelne Teil ist schließlich l e b e n s n o t w e n d i g! ;)

3 Monate und ein gemeinsames Reisegewicht von 25 kg haben uns gezwungen, uns wirklich seeeeehr gut zu überlegen, was mit darf und was zuhause bleiben muss. Ja, ich gebe zu, anfangs eine kleine (große) Challenge, die wir aber erstaunlich gut gemeistert haben. Vor allem nachdem wir ein wenig recherchiert und uns daraufhin einige Dinge zugelegt haben. Und wir stellen uns jetzt nach den ersten 4 Wochen die Frage: Wie konnten wir nur jemals ohne diese unglaublich coolen und smarten Helferchen auf Reisen gehen?

Wir sind uns sicher, diese Tipps werden auch euch den Urlaub noch ein klein wenig schöner und entspannter machen – ganz egal, ob ihr 1 Woche oder 1 Jahr auf Reisen geht.


Also, los gehts mit unseren Top 12 Reise-Gadgets:


1. Isolier-Trinkflasche:


Das Beste zu Beginn – Spare Geld und hilf der Umwelt mit deiner eigenen Trinkflasche. Ich will gar nicht wissen, wie viele unnötige Plastikflaschen ich in der Vergangenheit hätte vermeiden können. Im Kindergarten ganz stolz die coole Trinkflasche und Brotdose präsentiert, und doch mit dem Alter irgendwie aus den Augen verloren ... Also back to the roots und zur super smarten Variante mit Isolierfunktion gegriffen. Ganz egal, ob heiß oder kalt – die Flasche von FLSK hält Getränke 24 h eiskalt und 18 h heiß. Ihr könnt sie an kostenlosen Wasserstationen oder Trinkwasserbrunnen, die ihr in touristischen Gegenden immer öfter findet, super easy auffüllen. Auch am Flughafen eine tolle Alternative zu den oft viel zu überteuerten Getränkeflaschen. Wir haben uns zusätzlich übrigens auch einen Thermobehälter mit integriertem Besteck angeschafft – super für ein warmes Porridge beim Wandern.



2. Reisesafe:


Über die Anschaffung von diesem Teil haben wir tatsächlich etwas länger nachgedacht und uns eigentlich anfangs sogar dagegen entschieden. Kurz bevor es losging, hat David dann aber doch noch zugeschlagen (vor allem als ihm klar war, dass er auf keines seiner technischen Babies verzichten konnte/wollte). Wir haben uns für einen "Reisesafe" der Marke Pacsafe entschieden, was im Grunde eine mit Draht verstärkte Tasche ist, die ganz einfach mit einem mitgelieferten Stahlseil und einem Zahlenschloss an einen festen Gegenstand gebunden werden kann. Bargeld, Pässe, MacBook, iPad und ein Teil der Kamera-Ausrüstung sind somit diebstahlsicher und irgendwie ist dieses nervige Thema, wohin mit den ganzen Wertsachen so ziemlich schnell erledigt. Es gibt dieses tolle Teil, das übrigens kaum etwas wiegt, in sämtlichen Größen, von klein bis groß.



3. Haarshampoo, Conditioner und Duschgel in fester Form:


Einfach die tollste Erfindung seit langem – Pflegeprodukte in fester Form. Wie sehr hat es mich genervt, für den Urlaub immer alles A) in Reisegröße zu besorgen oder B) (wenn man länger unterwegs war) alles in großen Flaschen & Tuben mitzunehmen. Etwas war undicht, lief aus und hat trotz Plastiksackerl und Klebeband die Kleidung versaut oder der Kulturbeutel nahm gleich mal die halbe Kofferhälfte in Beschlag. So oder so einfach nervig. Ein Tipp einer Arbeitskollegin hat für mich die Tür zu einer völlig neuen Welt namens Lush eröffnet. Klein, leicht, hochkonzentriert, unfassbar ergiebig, ohne Plastikverpackung (ich habe alles in kleine Seifen-Jutebeutel gepackt, wo man die Stücke super aufbewahren und aufhängen kann) und obendrein ohne Konservierungsstoffe. Und für alle die sich fragen, wirkt das Zeug auch? – 5 Wochen getestet, meine Haare sind trotz Sonne, Meer und Chlor ziemlich fresh! ;) Werde ich auch zuhause definitiv weiterverwenden!



4. Backgammon im Travelformat:


Etwas, was wir auf unserer Reise nicht missen wollten, war eines unserer liebsten Zeitvertreibe – Backgammon. Wir sind was das betrifft definitiv kleine (na gut, große) Freaks, die dieses "Spiel" sehr ernst nehmen und sich gegenseitig ziemlich batteln. Liegt vielleicht auch daran, dass es nicht selten um kapitale Verluste geht. ;) Die Reisevariante von Not-Another-Bill ist aus Stoff und durch die Wickeltechnik super praktisch, da sie so wirklich in jedem noch so kleinen Reisegepäck super Platz findet. Mega stylish obendrein!



5. E-Book Reader:


Lange dagegen gewehrt, und nun doch so ins Herz geschlossen. Für mich als kleiner Lesefreak war der Kindle E-Book Reader wirklich eine der besten Anschaffungen im vorletzten Jahr. Vor allem auf Reisen war es immer ein Dilemma, nur ein Buch im Gepäck zu haben, das dann meist auch bereits am ersten Tag am Strand schon ausgelesen war. Mit dem Kindle habe ich nicht nur die Möglichkeit, aus einer Vielzahl an Büchern zu schöpfen, ich bekomme darüber hinaus auch noch Vorschläge und Empfehlungen für ähnliche Titel, die mir besonders gut gefallen haben. Auch die Funktion, Zitate und besondere Buchstellen zu markieren oder nachzuschlagen, mag ich sehr und kommt oft in Verwendung. Beim Kauf unbedingt darauf achten, dass ihr ein Modell mit integrierter Beleuchtung wählt. So könnt ihr im Dunkeln ganz ohne Nachttischlampe bis in die frühen Morgenstunden lesen, ohne euren Bettnachbarn zu nerven ;).



6. Mikrofaser-Handtücher:


Diese Empfehlung legen wir euch ganz besonders ans Herz. Vergesst eure bisherigen Frottee Strandtücher. Mikrofaser-Handtücher sind ein unglaubliches Allroundtalent. Sie sind dünn, lassen sich dadurch super klein falten, trocknen in Rekordzeit, sind schmutzabweisend und universal einsetzbar. Wir verwenden sie auf der Reise neben der Funktion eines normalen Handtuchs auch gerne mal als Ersatz für die Yogamatte. Bspw. von Backpackers Journey



7. Schweizer Taschenmesser:


Ein aufmerksamer Wichtel hat David zu Weihnachten ein ganz besonderes Geschenk gemacht. Er wusste wohl, was auf uns zukommt und in welchen Situationen wir gewappnet sein müssten. ;) Ganz egal, ob eine Flasche Wein am Strand geöffnet, eine Ananas geschält, ein Schiefer entfernt oder mal schnell eine locker sitzende Schraube an der Sonnenbrille gefixt werden muss, das kleine Allroundtalent namens Schweizer Taschenmesser von Victorinox kriegt es alles hin. Das fast schon in Vergessenheit geratene gute Stück ist für uns unverzichtbar!

Kleiner Tipp: Vergesst nicht, es aus dem Handgepäck zu entfernen, sonst seid ihr euren neuen Freund schneller wieder los, als auch lieb ist. ;)



8. Desinfektionsspray:


Gruselt´s euch auch manchmal, wenn ihr etwas anfasst, das ihr lieber nicht anfassen wollt, ihr aber nicht drum herumkommt? Haha, David und ich sind was das betrifft kleine Freaks. Wir fassen (fast) alles an, aber das Desinfektionsmittel muss in greifbarer Nähe sein ;). Wir sind vor kurzem auf eine umweltfreundliche und zu 100 % auf natürlichen Inhaltsstoffen basierende Variante gestoßen, die nicht nur unglaublich gut duftet, sondern auch noch wirkt. Bondi Wash schafft mit natürlichen Australischen Buschölen, Lavendel und Tasmanian Pepper ein Desinfektionsmittel, das zu 99,99% alle Keime eliminiert. Ein cooles Plus – es hält mit den Duftnoten auch Mücken und Moskitos fern.



9. Bauchtasche:


Bauchtaschen habe ich zum letzten Mal in Teenager Zeiten getragen, als Eastpack und Co. unumgänglich waren. Umso cooler, dass sie gerade wieder total in Mode sind und besonders im Urlaub sehr gute Dienste leisten. Ob am Strand oder tagsüber bei Städtetrips, die wichtigsten Habseligkeiten sind gut verstaut und nah am Körper platziert, sodass man sie immer gut im Blick behalten kann. Wir tragen sie anstatt am Bauch auch gerne wie einen Gurt crossbody, was nicht nur bequemer ist, sondern auch noch stylo aussieht. ;) Unser Modell von Spiral ist sehr minimalistisch mit 2 Reißverschlüssen gehalten, was unseren Ansprüchen aber völlig genügt.



10. Bambus-Zahnbürste:


Ja, wir sind eigentlich bekennende Ultraschall-Zahnbürsten-Fans. Die Entscheidung, diese allerdings zuhause zu lassen und auf eine einfache Handzahnbürste zurückzugreifen, fiel uns anfangs nicht ganz so leicht. Aber mit einem Akku, der mittlerweile zwar ganz schön lange, aber auch keine 3 Monate ausreicht, lässt es sich einfach nicht unkompliziert genug reisen. 25 kg, 1 Gepäckstück – man spart Platz wo immer man kann. ;) Eine eco-freundliche Alternative zur Plastikzahnbürste musste allerdings her. Also haben wir uns schnell für die Bambus-Variante von The Humble Co. entschieden und sind super happy damit. Trotzdem ganz schön ungewohnt wieder aktiv am Zähnebürsten teilzunehmen, was bisher irgendwie von ganz alleine erledigt wurde ;).



11. Mini-Festplatte:


Eine Festplatte lohnt sich vor allem dann, wenn ihr auf eurer Reise gerne fotografiert oder nebenbei ein wenig arbeiten wollt. Ihr spart euch damit nicht nur mehrere Fotospeicherkarten, sondern habt so auch alles gesammelt an einem Ort und macht euren Laptop durch all den Ballast nicht unnötig langsam. Wir haben darüber hinaus auch alle wichtigen Reisedokumente, für den Fall, dass sie uns abhandenkommen, zur Sicherheit noch digital abgelegt (Kopien von Reisepass, Impfpass, Führerschein, Visa, Krankenversicherung etc.). Festplatten sind mittlerweile extrem klein und robust. Wir haben uns für eine stoßfeste und wasserabweisende Variante von SanDisk (Modell "Extreme") mit einer Kapazität von 1 Terabyte entschieden. Auf die Frage wie viel das ist, meinte David nur, "absolut ausreichend" – was für mich soviel wie unbegrenzt bedeutet ;).



12. Kompressions-Reisetaschen:


Den wirklich ultimativen Geheimtipp haben wir euch für ganz zum Schluss aufgehoben (damit ihr auch ja zu Ende lest) ;) – diese Teile heben unseren Reisekomfort wirklich auf ein völlig neues Level! Für alle, die gerne ihren gesamten Kleiderschrank mit in den Urlaub nehmen, ich verspreche euch, ihr könnt in Zukunft noch mehr mitnehmen, haha.

Aber auch alle anderen, die einfach nur kleine Ordnungsfreaks sind, so wie ich, kommen auf ihre Kosten.

Einige Menschen, wie mein Bruder, die besonders häufig reisen, schwören schon lange auf die kleinen Reisetaschen, die wahre Organisationstalente sind. Erweitert mit der "Marie Kondo-Methode", die auf einer Rolltechnik sämtlicher Kleidungsstücke basiert, werden sie zu unglaublichen Platzwundern. Außerdem schützen die Säcke vor Schmutz oder sonstigen ungebetenen Krabbeltieren. Verschiedene Vorher-Nachher Videos auf YouTube zeigen, wie viel Platz man durch die Verwendung von Reisetaschen spart und wie viel organisierter man dadurch seine Kleidungsstücke im Koffer aufbewahrt. So kommen beispielsweise Socken, Unterwäsche und Badekleidung in einen kleinen Sack, der durch den Reisverschluss wie ein Kompressionsstrumpf wirkt und alles kompakt und kleinstmöglich zusammenpackt. T-Shirts, Shorts und Kleider kommen in den nächsten Sack. Gerollt können einzelne Teile, wie oben erwähnt, sogar doppellagig gepackt werden, was zusätzlich Platz spart. Schaut euch dazu am besten eines der unzähligen Videos im Internet an. Ihr werdet staunen, wie viel mehr Platz ihr aus eurem Koffer (und auch eurem Kleiderschrank zuhause) rausholen könnt! Außerdem schützen die Säcke vor Schmutz oder ungebetenen Insekten, die sich ab und an mal in den Koffer verirren. Für uns sind die Packbags aber auch deshalb ganz besonders praktisch, da wir durch die unterschiedlichen Länder, die wir bereisen, auch ganz unterschiedliche Kleidung brauchen. Einige Taschen haben wir in Bali zB gar nicht angerührt und daher auch nie aus der Reisetasche ausgepackt. Ihr habt somit also alles immer griffbereit, ohne dabei ständig alle Kleiderstapel durchgehen zu müssen. Wir haben uns übrigens für Reisetaschen von Gonex entschieden, die von David auch schon früher auf seinen Reisen für sehr gut befunden wurden.


Solltet ihr noch den ein oder anderen Tipp für uns haben, der unsere Reise auf ein weiteres Level hebt, schreibt uns gerne. Die nächste Reise kommt nämlich ganz bestimmt! ;)


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