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  • David

G'Day Sydney

Das Sydney Opera House zählt wohl zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Australiens und ist daher DER Hotspot in Sydney. Die Weltmetropole hat aber noch viel mehr zu bieten – vier Tage haben wir in der Stadt verbracht und unzählige Kilometer zu Fuß zurückgelegt.

Nach rund 3 1/2 Wochen im Campervan haben wir uns auf eine kleine "Pause" in der City gefreut, in der uns ein richtiges Bett und eine eigene Dusche erwarteten. Von Brisbane nach Sydney konnten wir einige Dollar sparen, da wir uns spontan für eine Camperüberführung beworben haben (mehr dazu folgt in einem separaten Beitrag). Wir haben uns daher direkt im Herzen Sydneys eingebucht und hatten somit eine perfekte Ausgangslage, um unsere Tagestouren zu starten.


Bei uns hat es sich mittlerweile eingebürgert, dass wir in einer für uns neuen Großstadt mit einer "Hop on Hop Off" Tour starten. Man bekommt in recht kurzer Zeit einen guten Überblick über die verschiedenen Stadtteile, fährt die zahlreichen Hotspots an, und kann sich anschließend voller Energie zu Fuß zu seinen Favoriten aufmachen.


Mit rund 4,3 Millionen Einwohnern ist Sydney die größte Stadt Australiens, das sich besonders im Zentrum widerspiegelt. Hochhäuser ragen in den Himmel und werfen das Sonnenlicht über Umwege über die Glasfassaden auf die Straßen. Dabei wird man von einem multikulturellen Mix aus den unterschiedlichsten Nationen begleitet, während man sich auf Erkundungstour durch die Stadt befindet. Wissenswert: 30% der Bevölkerung, der man hier tagtäglich begegnet, wurden außerhalb Australiens geboren.


Spätestens wenn man vor dem Opera House steht und das Bauwerk inspiziert, ist man in der Stadt angekommen. Unzählige Male hat man das Wahrzeichen schon im Fernsehen bestaunt. Direkt davor zu stehen und die große Muschel so nah vor sich zu haben, ist noch einmal ganz was anderes. Also an alle, die noch nicht in Sydney waren, bucht euch einen Flug. Wir waren bereits nach wenigen Minuten beeindruckt.


Einmal umgedreht erblickt man Sydneys "Coat Hanger" (Kleiderbügel), wie sie von den Einheimischen auch gern genannt wird. Die Harbour Bridge verbindet Sydneys Nord- und Südküste, und ist ebenso faszinierend anzusehen wie zu begehen. Der "Kleiderbügel" verdankt die Wahl der Farbe einem netten Funfact: als es damals an der Zeit war die Brücke zu streichen, war die einzige in diesen großen Menge (ca. 272.000 Liter) verfügbare Farbe Grau.

Und wenn man einmal genug von dem ganzen Trubel in der Stadt hat, gibt es für uns drei ganz besondere Plätze, die man bei einem Besuch in Sydney unbedingt mit einplanen sollte:


  1. Bondi Beach – weißer Sandstrand, der wohl bekannteste Rockpool (Bondi Icebergs Pool) und ein schöner Küstenweg zum Flanieren. Sowohl für Surfer, als auch Familien ein beliebtes Ausflugsziel, das innerhalb von 20 Minuten von der Innenstadt zu erreichen ist.

  2. Manly - am Circular Quay nimmt man die Fähre und steuert in 30 Minuten den Stadtteil Manly an. Die Fahrzeit lässt sich bestens mit Blick auf die Sydney Skyline überbrücken. In Manly angekommen, verspürt man sofort Urlaubsfeeling. Eine Fußgängerzone mit kleinen Restaurants und Shops führen zu diversen Strandabschnitten und Buchten zum Baden und Verweilen.

  3. Blue Mountains - sie verdanken ihren Namen den zahlreichen Eucalyptuswäldern, die sich über die Landschaft erstrecken. Die Blätter des Eukalyptus setzen das ätherische Eukalyptusöl frei, dessen feiner Nebel über den Bergen hängt. Man kann es nicht nur in der Ferne sehen, sondern auch während der Wanderung durch die Wälder riechen. Wie man auf ein paar Bildern unten sieht, wurden einige Abschnitte leider von den schweren Buschbränden in Australien heimgesucht, aber "Mutter Natur" ist bereits dabei, so einiges zu reparieren. Die Blue Mountains erreicht man aus Sydney am besten mit dem Zug. Sonntags kostet die Fahrt (hin & zurück) NUR $ 2.80.


See ya, Sydney!



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